Strafrecht

Durch unser Verständnis und unsere Erfahrung in mehr als 10 Jahren Strafverteidigung, garantieren wir jedem Mandanten, sei es als natürliche Person oder aber als Verantwortlicher eines Unternehmens, eine hohe Qualität und Kontinuität in der persönlichen  Beratung und stehen dem Mandanten jederzeit als Ansprechpartner für sämtliche straf- und strafprozessualen Fragen in unserer Strafverteidigerkanzlei in zentraler Lage in Kassel zur Verfügung.

Traditionell bedeutet uns Strafverteidigung nicht nur eine besondere Expertise, sondern auch ein hohes Maß an Kreativität und Innovationskraft. Neben der Präventivberatung, Referententätigkeiten und Mitarbeiterschulungen beraten und verteidigen wir nachhaltig und mandatszentriert die Interessen unserer Mandanten in laufenden Straf- und Bußgeldverfahren. Wir pflegen zu unseren Mandanten einen engen persönlichen Kontakt, um gemeinsam die Verteidigungsziele interessengerecht in dieser belastenden und schwierigen Situation definieren zu können.

Als Strafverteidigerkanzlei sind wir selbstverständlich eng vernetzt mit Spezialisten aus dem Handels-, Gesellschafts- und Aktienrecht ebenso wie aus dem Öffentlichen Recht. Daneben arbeiten wir fallabhängig mit kompetenten Sachverständigen und Wirtschafts- und Privatdetekteien zusammen.

Themengebiete


Strafverteidigung

Das Recht eines jeden Beschuldigten auf Hinzuziehung eines Verteidiger ist in § 137 StPO (Recht des Beschuldigten auf Hinzuziehung eines Verteidigers) normiert. Ein Strafverteidiger ist ein dem Beschuldigten in einem Strafverfahren zur Seite stehender Beistand. In der deutschen Strafprozessordnung (StPO) wird er als Verteidiger bezeichnet.

 

 

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Anklage

Sobald die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen abgeschlossen hat, stellt sie das Verfahren entweder mangels Erfolgsaussichten ein oder sie erhebt Anklage bei dem zuständigen Gericht.

Nach erfolgter Anklage beginnt das sog. Zwischenverfahren.

Erst nach dessen Abschluss wird dann das Hauptverfahren eröffnet. Im Rahmen des Hauptverfahrens findet dann die Hauptverhandlung mit der Beweisaufnahme (also der Vernehmung der Zeugen etc.) statt. Am Ende steht der Hauptverhandlung wird das Urteil gesprochen.

 

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Strafvollzug

Gegenstand des deutschen Strafvollzugs ist die Vollstreckung der gerichtlich verhängten Freiheitsstrafe.

Dazu gehört im weiteren Sinne aber auch die Jugendstrafe ebenso wie die Ersatzfreiheitsstrafe. Keine Freiheitsstrafe ist die Ordnungs- oder die Erzwingungshaft (sogenannte Zivilhaft.) Es gelten für diese Haftform besondere Vorschriften beispielsweise bezüglich der Sicherheit. Vom Strafvollzug zu unterscheiden ist auch der Maßregelvollzug.

Der Strafvollzug hat als Grundlage folgende Gesetze: die Strafprozessordnung (StPO), das Strafvollzugsgesetz und die  Ländervollzugsgesetze mit ihren Verwaltungsvorschriften. Die Länderstrafvollzugsgesetze, wie beispielsweise das bayerische, regeln außerdem den Vollzug der Jugendstrafe sowie der Freiheitsstrafe an Frauen.

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Stalking

Der Begriff „Stalking“ kommt ursprünglich aus der englischen Sprache und bedeutet „heranpirschen“, „jagen“. Mittlerweile wird der Begriff für ein auch für eine Verhalten verwendet, dass sich in der deutschen Sprache am besten mit „nachstellen“ umschreiben lässt. Erst vor einigen Jahren wurde Stalking einer breiten Öffentlichkeit bekannt, als Prominente davon betroffen, also Opfer wurden.

Der „Stalker“ verfolgt sein Opfer auf vielfältigste Weise: Zahlreiche Telefonanrufe und/oder SMS rund um die Uhr treten ebenso häufig auf wie „Herumtreiben“ in der Nähe der Wohnung oder des Arbeitsplatzes des Opfers. Häufig sind auch das Verfolgen des Opfers durch Hinterherlaufen-/fahren und die Kontaktaufnahme über Verwandte, Freunde oder Arbeitskollegen.
Typisches Verhalten ist aber auch das Zusenden von Blumen, Geschenken, Emails und Briefen und das Hinterlassen von Nachrichten an anderen Orten. Benachteiligendes oder erniedrigendes Verhalten, wie Sachbeschädigung, die Bestellung von Zeitungsanzeigen (Todesanzeigen oder auf den „Sexseiten“) und unerwünschten Waren gehört zum typischen Täterverhalten.
Die Ausübung körperlicher Gewalt gegen das Opfer kommt weniger häufig vor.

Die beispielhaft geschilderten Verhaltensweisen erscheinen dem Unbeteiligten zunächst harmlos, die Lebensqualität des Opfer schränken sie jedoch ebenso erheblich ein wie sie gesundheitliche Auswirkungen haben: Oftmals bekommen die Opfer Angstzustände, leiden unter Schlaflosigkeit, Kopf- oder Magenschmerzen und ähnlichen Symptomen. Finden die Nachstellungen über einen längeren Zeitraum statt, kommen gelegentlich Depressionen hinzu, die Opfer ziehen sich vor Verwandten und Freunden zurück und versuchen, alles zu vermeiden, was annähernd mit dem Stalker zu tun hat.

Am häufigsten werden Personen zum Opfer von Nachstellungen, die zuvor eine Beziehung mit dem Täter hatten und/oder seinen Beziehungswunsch zurückgewiesen habe. Gelegentlich ist aber der Täter dem Opfer auch gar nicht oder nur flüchtig bekannt.
Insbesondere solche Stalker, die eine Beziehung mit dem Opfer hatten, wissen sehr schnell und sehr gut, wie sie dem Opfer nahe kommen und seelischen Druck ausüben können. Für die Opfer ist es dann sehr schwer, sich von diesem Menschen abzugrenzen, weil er doch früher einmal sehr geschätzt wurde.

Insgesamt lässt sich sagen, dass Stalking ein sehr vielschichtiges Verhalten ist, das die unterschiedlichsten Täter begehen und dem die verschiedensten Personen zum Opfer fallen. Ein Opfer von Stalking sollte sich immer psychologische Hilfe und Hilfe von Familie und Freunden, der Polizei und vielleicht von einem Anwalt holen. Eine solch bedrückende Situation alleine meistern zu wollen ist fast unmöglich. Und: Stalking hört niemals von alleine auf!
Jedenfalls sollte ein Opfer von Nachstellungen eine Art Tagebuch führen, in dem es mit Datum und Uhrzeit niederschreibt, welche Tathandlungen stattgefunden haben und wie es sich dabei gefühlt hat. (Zum Beispiel: 01.08.2007, 14.30-18.00, X lungert vor dem Hause herum, Angstzustände, Schweißausbrüche)

Seit März 2007 ist die Bestrafung von Nachstellungen durch den neuen § 238 im Strafgesetzbuch erheblich erleichtert worden. Alle der oben genannten Verhaltensweisen sind unter Strafe gestellt worden, für sie muss bei der Polizei Strafantrag gestellt werden, ähnliche und schlimmere Verhaltensweisen werden ebenfalls bestraft, hier kann die Polizei auch ohne Strafantrag einschreiten.
Zivilrechtlich kann zudem über die Rechtsantragstelle eines Gerichtes oder über einen beliebigen Anwalt eine Unterlassungsverfügung nach dem Gewaltschutzgesetz erwirkt werden.

 

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