Internetrecht

Das Internetrecht wird auch Onlinerecht genannt.
Es  befasst sich mit den rechtlichen Problemen, die mit der Verwendung des Internet einher gehen.
Es stellt kein eigenes Rechtsgebiet dar, sondern ist die Schnittstelle aller Rechtsgebiete im Bereich des Internet.

Insbesondere die folgenden Bereiche sind vom Internetrecht betroffen:

Domainrecht, E-Commerce, Urheberrecht, Markenrecht, Wettbewerbsrecht

Wobei insbesondere der Bereich um das Urheberrecht und das Markenrecht sowie der Bereich “E-Commerce” einen Großteil der rechtlichen Probleme im Internetrecht  auslösen. E-Commerce meint dabei vor allem die beliebten online – Auktionen, wie sie z.B. bei ebay zu finden sind. Aber auch jeder andere online – Handel fällt hierunter. So auch der online – Kauf bei großen Warenhäusern.

Themengebiete

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Domainrecht

Das Domainrecht behandelt die Frage, wie eine Domain, z.B. www.ra-Stalling.de,  und der rechtliche Umgang hiermit zu bewerten sind.

Das Internet besteht aus einer Vielzahl von miteinander vernetzten Computern und Netzwerke. Damit ein Einzelner in dieser weltweiten Fülle (im weltweiten Netz; also dem www) gefunden wird, ist es nötig, jede Internetadresse irgendwie zuordenbar zu gestalten. Dies geschieht durch die sog. IP – Adresse.

Die IP – Adresse besteht aus einer Vielzahl von Ziffern und ist sozusagen die Postanschrift eines jeden Internetauftrittes – also einer jeden Website. Die vergebene Ziffernfolge läst sich auch “übersetzen” in eine besser verständliche und vor allem besser zu merkende und ausformulierte Anschrift; wie z.B. www.ra-Stalling.de.

Es versteht sich von selbst, dass jeder, der im Internet gefunden werden will, daher ein großes Interesse daran hat, dass seine Website unter seiner Domain in das www aufgenommen wird und natürlich auch individuell bleibt. Dies kann nur durch eine einheitliche Vergabe der Domains gewährleistet werden.

Für dieses einheitliche Vergabeprocedere ist die ICANN (Internet Corporation für Assigned Names and Numbers) zuständig. Sie sitzt in den USA und hat die technische Organisation des sog. Domainname-Systems (DNS), also eben dieser “Übersetzung” der ziffernmäßigen Postanschrift im Web in die  www-Adresse. Die ICANN wiederum hat die Vergabe der Domainnamen an verschiedene Network – Information – Center (NIC) vergeben.

Für Deutschland, also für die Endung .de heißt dieses Center DENIC.

Wer in Deutschland eine Internetadresse für sich in Anspruch nehmen will, muss diese bei der DENIC reservieren und im Falle, dass es Probleme mit dem Domainnamen gibt, z.B. durch sog. Domaingrabbing, ist bei der DENIC ein sog. Dispute einzutragen.

Bei der Eintragung von Domains sind unter Umständen die Rechte Dritter zu beachten. Hier ist insbesondere an

– Markenrechte

– Urheberrechte

– Namensrechte (wobei hier, mit einigen Ausnahmen, der Grundsatz gilt: “Wer zu kommt, mahlt zuerst”)

zu denken. Auch verbotene Begriffe dürfen nicht verwendete werden.

 

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E-Commerce

Dies ist der Oberbegriff für

– Internetauktionen und
– Fernabsatz – also Online–Handel

Der Bereich Internetauktionen und online – Handel ist der Hauptberührungspunkt des durchschnittlichen Internetusers mit dem Intern – neben dem sog. chatten.

 

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